Food & Drinks

Detox Delight Suppen- und Saftkur

20. März 2016
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Drei Tage lang keine feste Nahrung zu sich nehmen – das klingt wahnsinnig schwer! Aber warum sollte man das machen und welche Effekte hat es auf den Körper? Ich wollte es wissen und habe die dreitägige Suppen- und Saftkur von Detox Delight getestet. Weil es zu zweit viel einfacher ist, da man sich immer wieder austauschen und gegenseitig motivieren kann, hat meine Mama mitgemacht.

Zunächst will ich den Begriff Detox erklären und ein wenig auf die Effekte des „Detoxen“ eingehen. Detox bedeutet Entgiften, also das Entfernen von schädlichen Substanzen. Ihr kennt bestimmt alle das Sprichwort „Du bist was du isst“ – wenn man seinem Körper ständig viel tierisches Eiweiß, Zucker, Alkohol und Fertigprodukte zuführt, kann das unseren Säure-Basen-Haushalt außer Gleichgewicht bringen, unser Stoffwechsel funktioniert nicht mehr einwandfrei und wir fühlen uns müde und schlapp. Kennt ihr das Gefühl? Im Zuge einer Detox-Kur soll der Körper von innen gereinigt werden: Der Stoffwechsel und die Verdauung werden angeregt. Durch die rein pflanzliche und vitaminreiche Nahrung soll das Immunsystem gestärkt werden, man hat mehr Energie, ist ausgeglichener und leistungsfähiger und kann sich über einen flachen Bauch, glänzendes Haar, strahlenden Teint und straffe Haut freuen. Das wird zumindest behauptet.

Vorbereitung

Je besser man sich auf die Detox Delight Kur vorbereitet, umso leichter fällt einem dann die Umstellung. Es wird empfohlen, zirka eine Woche vor Start folgende Lebensmittel wegzulassen: Fleisch, Fisch, Milchprodukte, glutenhaltige Produkte, Zucker, Alkohol, Koffein und Nikotin. Meine Mutter und ich haben uns fast daran gehalten: Gluten haben wir leider vergessen, wegzulassen.

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Geschmack der Säfte

Juice 1 – Lemonade (Apfel, gefiltertes Wasser, Zitrone)

Der perfekte Start in den Tag! Die Zitrone macht den Saft super erfrischend.

Juice 2 – Orange (Apfel, Karotte, Orange, Fenchel)

Bei diesem Saft schmeckt man die Karotte sehr stark heraus. Für manche vielleicht nicht so lecker, aber ich lieb’s! Genau das Richtige für die Mittagszeit!

Juice 3 – Pink (Apfel, Karotte, Orange, Birne, Rote Beete, Zitrone, Ingwer) 

Genau wie bei Juice 2 finde ich, dass dieser Saft perfekt für die Mittagszeit geeignet ist! Ich liebe den Geschmack von Roter Beete, deswegen finde ich den Juice Nummer 3 echt köstlich!

Juice 4 – Green (Grüner Apfel, Gurke, Ananas, Römersalat, Limette)

Der vierte Saft geht wieder in die süße Richtung. Vor allem den grünen Apfel schmeckt man stark heraus. Ich bin ein großer Fan von grünen Säften und ich glaube dieser Saft ist aus dem Grund auch mein Favorit!

Suppe 1 – Linsen & Aprikose

Traumhaft! Die Linsensuppe hat mir definitiv am besten geschmeckt. Sie ist zwar relativ scharf, jedoch war das genau das, was ich am Ende des Tages gebraucht habe.

Suppe 2 – Erbsen & Minze

Verglichen mit anderen veganen Erbsensuppe war sie zwar nicht die Beste, trotzdem finde ich sie super lecker!

Suppe 3 – Rote Beete

Diese Suppe war zwar nicht schlecht, hat mir aber am Wenigsten geschmeckt.

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Tagesablauf

Wir haben versucht, alle zwei bis drei Stunden einen Saft zu trinken und am Abend (vor 19 Uhr) die Suppe zu essen. Zwischendurch muss viel Wasser getrunken werden!

9:00 Saft 1

11:00 Saft 2

13:00 Saft 3

15:00 Saft 4

18:00 Suppe

Anna: Review

Tag 1

Unter tags ist es mir eigentlich ganz gut gegangen. Obwohl ich abends zwei Teller super leckere Erbsencremesuppe gegessen habe, hatte ich beim Schlafengehen ziemlich großen Hunger. Mal schauen wie es mir dann morgen gehen wird!

Tag 2

Heute ist es schon ein bisschen besser! Habe viel Motivation und gleich mal einen ganz produktiven Tag eingelegt. Das Praktische daran ist, dass ich mir keine Gedanken über mein Mittag- oder Abendessen machen muss. Ich kann ungestört arbeiten. Wie auch schon gestern erwähnt, wird der Hunger gegen Ende des Tages immer größer, aber die köstliche Linsensuppe ist genau das richtige, um meinen Hunger zu stillen!

Tag 3

Wir sind am letzten Tag angelangt und ich habe es geschafft, mich an den Detox-Plan zu halten: Keine Snacks, keine Ausnahmen. Ich muss aber zugeben, dass ich mich schon sehr auf das Kochen freue! Vor lauter Vorfreude notiere ich mir leckere Rezeptideen für die kommenden Tage. Ob das gut ist? Naja, gemacht habe ich es trotz allem. Am Tag 3 ist es mir eigentlich am allerbesten gegangen. Man könnte meinen gegen Ende der Saftkur wird der Hunger immer größer, doch am letzten Abend konnte ich nichtmal die Suppe fertig essen. Die Vorfreude auf feste Nahrung und gemeinsames Kochen ist zwar groß, der Hunger aber hält sich in Grenzen.

Anna: Fazit & Ergebnisse

Gewicht

Ein spannendes Thema, das wahrscheinlich viele interessiert: das Gewicht. Habe ich abgenommen? Ich habe mich vor und nach der Kur gewogen und konnte -1kg verzeichnen. Von Dauer ist das jedoch nicht wirklich. Was mir viel wichtiger ist, als die Zahlen, die auf der Waage stehen, ist meine Körperform. Ich hatte nach der Kur einen super flachen Bauch und habe mich generell sehr schlank gefühlt. Aus dem Grund würde ich die Detox-Kur eventuell vor einem wichtigen Event oder Urlaub wiederholen.

Haut

Mir ist meine Haut sehr wichtig. Wie ich euch schon in diesem Beitrag berichtet habe, will ich immer mehr auf die Gesundheit meiner Haut Acht geben und werde euch diesbezüglich auch immer wieder Tipps geben. Die Detox-Kur hat sich super auf meine Haut ausgewirkt. Ich habe das Gefühl, dass sie viel mehr strahlt und glänzt.

Verdauung

Ich habe nach fast jedem Essen einen Blähbauch und starke Bauchschmerzen. Was mir an der Saftkur am besten gefallen hat: Ich hatte während der drei Tage kein einziges Mal Bauchschmerzen!

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Anna’s Mama: Review

3 Tage nichts „Beißen“ ist für jemanden, der leidenschaftlich gerne kocht & „beißt“ kaum vorstellbar – ABER – I did it!

Und es hat gut getan!

Obwohl meine Gedärme dank Bittersalz quasi leer waren, kam kaum Hungergefühl auf. Die Säfte schmecken sehr gut und sind vom Säuregehalt gut an den Tagesablauf angepasst. D.h. morgens erfrischend säuerlich, mittags süßer und etwas gehaltvoller…

So wie bei Anna, war auch die gelbe Suppe mein absoluter Favorit – der Apfel fällt nicht weit vom Stamm ;) Die rote Suppe war ebenfalls nicht so meins…Aber wie heißt es so schön? Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. Vielleicht ist eine Rote Rüben Suppe ja was für euren Gaumen.

Mein Fazit lautet: Ich mach es definitiv wieder! 3 Tage sind nicht zu kurz und lang genug….

– Die Säfte wurden mir von Detox Delight zur Verfügung gestellt. –

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18 Comments

  • Reply Sarah 20. März 2016 at 15:37

    Ganz toller, informativer Beitrag mit wundervollen Bildern! Ich überleg schon ganz lange eine Saftkur auszuprobieren – gerade jetzt im Frühling sicher keine schlechte Sache. :)

    Und so lieb, dass deine Mama auch ihr Fazit dagelassen hat! :)

    Alles Liebe
    Sarah

  • Reply Anni Melanzani 20. März 2016 at 16:13

    Danke für den informativen Bericht! Ich habe auch schon mal eine Woche gedetoxt, allerdings war bei mir auch feste Nahrung erlaubt. Mir ging es am Ende der Woche super gut und ich hatte viel mehr Energie (es war aber nicht leicht durchzuhalten). Denke ich werde es bald wieder machen. Wie viel kostet denn die 3 Tage Detox Kur?
    Liebe Grüße
    Anni

  • Reply Hanna 20. März 2016 at 16:41

    Hört sich echt toll und vielversprechend an! Auch cool, dass man zwei Standpunkte – auch wenn die einiges gemeinsam hatten – sehen konnte!
    Eine schöne Woche und immer noch gute Besserung wünsch‘ ich dir!
    xx hanna
    PS: #snapchatarmy :p

  • Reply Luise 20. März 2016 at 16:47

    Danke für den spannenden Bericht über eure Saftkur. Ich finde es auch super, dass du ehrlich warst und meintest, dass du wirklich Hunger abends hattest.

    Liebe Grüße
    Luise | http://www.just-myself.com

  • Reply Nathalie 20. März 2016 at 17:13

    Super toller Post! Ich habe mir schon lange Gedanken darüber gemacht, eine Saftkur zu machen, bin aber immer noch unschlüssig. :)
    Liebe Grüße, Nathalie
    http://passionineverything.blogspot.co.at

  • Reply Mimi 20. März 2016 at 18:37

    Ich bewundere euch für euer Durchhalte vermögen! Lese alle möglichen Berichte über diese Kuren, selbst mache ich jedoch keine. Schon seit meiner Jugend werde ich schnell zittrig, wenn ich ein paar Stunden nichts essen.
    Übrigens klingen besonders die Säfte unglaublich gut :)

    Alles Liebe Mimi
    http://mimilooves.blogspot.co.at

  • Reply Isa Red 20. März 2016 at 18:48

    Vielen Dank für die vielen Informationen, habe auch schon über eine Saftkur nachgedacht und bei den vielen schönen Farben habe ich jetzt irgendwie gleich noch viel mehr Lust darauf! Danke für die Inspiration ;)
    Love, Isa Red | http://www.lookatisared.blogspot.de

  • Reply Lena 20. März 2016 at 19:54

    Einige von meinen Freunden haben es auch schon ausprobiert. Ich selbst habe es immer wieder hinterfragt, weil ich mir dachte, dass das doch nicht gesund sein kann. Aber dein Beitrag hat mich überzeugt und ich werde es auf jeden Fall selbst ausprobieren. Ich finde, dass man die Mühe, die du dir bei deinen Beiträgen gibst sehen kann, und deshalb lese ich deinen Blog so gerne.
    Liebe Grüße und Kuss, Lena :)

  • Reply Lisa 20. März 2016 at 20:24

    Ein wirklich toller Beitrag und ich bin auch schon am überlegen es mal auzuprobieren.
    Liebe Grüße Lisa <3
    http://hellobeautifulstyle.blogspot.de/
    https://www.youtube.com/channel/UCPoU_ebFxQsjhAwy8bjlPiA

  • Reply Leonie 20. März 2016 at 22:58

    Sehr spannend, so ein Review auch mal aus anderer Sicht zu hören. Ich habe vor kurzem auch eine Saftkur gemacht, allerdings für fünf Tage. Für mich war es schon eine große Umstellung, so lange nichts zu „essen“, weil man einfach so daran gewohnt ist. Falls es dich interessiert, wie es mir dabei so ging, ich habe hier auch meine Erfahrungen ein bisschen zusammengefasst! ;) Bei mir war es übrigens auch so, dass ich zwar ein paar Kilo abgenommen, aber die kamen natürlich nach der Saftkur schnell wieder zurück.
    Liebe Grüße aus Köln
    Leonie von glowing

  • Reply Babsi 21. März 2016 at 10:03

    Find das ganz interessant, aber für mich kommts leider nicht in Frage, da ich eine Fruktoseintoleranz habe. :/ Aber sag mal Anna…wenn du nach jedem Essen einen Blähbauch und Bauchschmerzen hast, dann müsstest du doch auch irgendwas nicht vertragen oder? (Mir gehts nämlich zur Zeit auch so, weiß aber auch noch nicht, was es sonst noch sein könnte… ich kann dir aber mal low FODMAP ans Herz legen! Wurde mir von meiner Ernährungsberaterin empfohlen, um den Bauch mal zu entlasten, etc. :) Die Liste klingt auf den ersten Blick enorm, aber wenn man die Bauchschmerzen dann plötzlich nach 2 Tagen wie weg sind, ists es schon wert! )

  • Reply S.Mirli 21. März 2016 at 12:08

    Ob ich mich wohl auch einmal an eine Saftkur heranwage? Eigentlich fällt mir Verzicht auf Essen relativ leicht, weil ich aus irgendeinem seltsamen anatomischen Grund kein Hungergefühl habe, wenn ich vergesse zu essen, merke ich es erst wenn ich umfalle…also das ist jetzt schon etwas überzeichnet, aber rein theoretisch…ich glaube ich werde siese Saftkur auch einmal ausprobieren, um meinem Körper etwas Gutes zu tun, das kann ja definitiv nie schaden und spätestens nach Ostern kann etwas Entgiftung definitiv nicht schaden. Also vielen Dank für die Anregung und die Inspiration und vorallem auch für den ausführlichen Bericht, ich wünsch dir noch eine gute Besserung, alles Liebe, x S.Mirli (http://www.mirlim.com)

  • Reply Tina 21. März 2016 at 13:45

    Wie cool, dass du die Saftkur mit deiner Mama zusammen gemacht hast – ich glaube, wenn man jemanden hat, der das gleiche Programm macht, fällt es einem gleich viel leichter durchzuhalten.
    Ab und zu ist so eine Saftkur bestimmt eine gute Sache – einfach, weil man so wahrscheinlich doch viel mehr Obst und Gemüse zu sich nimmt, als man es sonst tun würde.
    Liebste Grüße

  • Reply liebe was ist 21. März 2016 at 16:57

    sehr cool, dass du die Saftkur testen konntest, vor allem weil sie dir so positive Effekte wie kein Bauchweh nach dem Essen gebracht hat :)
    ich würde so eine Saftkur auch super gerne mal austesten (wenn’s nicht so teuer wäre ;) ) … allerdings würde ich dafür auch lieber an einen ruhigen Ort zum Entspannen fahren, denn zuhause wäre ich wohl permanent zu abgelenkt für einen Detox ;)

    ❤ Tina
    https://liebewasist.wordpress.com/

  • Reply Madita 22. März 2016 at 13:12

    Ich würde so gerne auch mal eine Saft- bzw. Suppenkur machen, weiß aber nicht ob ich drei Tage ohne feste Nahrung aushalten würde :)
    x

  • Reply Eva 23. März 2016 at 8:11

    Also wenn du nach jedem Essen Bauchschmerzen hast, dann würde ich mal zum Arzt gehen, das ist ja nicht normal und auch keine Lebensqualität.
    Im Übrigen glaube ich zu wissen, dass um diese Saftkuren ein zu grosser Hype gemacht wird und alles ein Riesenmarketing-Gag ist, um Fruchtsäfte extrem überteuert zu verkaufen.
    Es gibt zahlreiche Programme mit wissenschaftlichem Unterbau, die dem Körper mehr Gutes tun, als 3 Tage bunte Säfte zu trinken….wie zum Beispiel intermittierendes Fasten, das bspw. gut fürs Stärken des Immunsystems ist.

  • Reply Franzi 28. März 2016 at 22:02

    Liebe Anna,
    das hört sich wirklich super interessant an. Ich weiß nicht, ob du schonmal was vom Basenfasten gehört hast: Man nimmt nur basische Lebensmittel zu sich, also Gemüse und Obst und hat genau den gleichen Éffekt wie bei dieser Saftkur. Das Positive daran ist, dass man wenigstens etwas essen kann. Kannst dich ja mal bisschen informieren, wenn es dich interessiert :)
    Liebe Grüße, Franzi
    http://kaffeeclutch.blogspot.de/

  • Reply Kathi 28. Juli 2016 at 10:03

    Hallo Anna,

    wie sieht es mit dem Zuckergehalt aus? Man nimmt durch die Säfte über 150 gr Zucker am Tag zu sich. Das kann nicht gesund bzw. fettverbrennungsfördernd sein oder?

    LG
    Kathi

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