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FAIR FASHION IM WINTER: Vegan oder nicht?

2. Oktober 2016
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1. Asos | 2. Jan ’n June | 3. Stella McCartney | 4. Acne Studios

Seit wenigen Wochen achte ich darauf, woher die Kleidung kommt, die ich kaufe, trage und euch vorstelle. Im Sommer war das super easy: Eine kurze Bio-Stoffhose von Braintree, ein T-Shirt von Funktionsschnitt und schon ist man „good to go“. Aber kaum ist der September da, fühlt es sich (für mich zumindest) an wie der tiefste Winter und warme Kleidung muss her!

Tja und in diesem Winter habe ich – abgesehen von den elektrischen Haaren und der trockenen Haut – ein neues „Problem“: Was soll ich anziehen? Schon klar: Ich habe noch einige Kleidungsstücke von früher, aber dennoch bräuchte ich neue Handschuhe, warme Stiefel und eventuell einen neuen Mantel. Doch wo bekomme ich diese Dinge her? Und gibt es überhaupt gute, fair produzierte Wintermäntel, die dann auch noch vegan sind?

Hier findest du übrigens eine Liste mit verschiedenen veganen und nicht veganen Stoffen und Materialien!

Ich habe mich in Hamburg auf die Suche nach einem schönen Wintermantel nach den oben genannten Kriterien gemacht und bin leider kläglich gescheitert. Ich habe mich im Hessnatur Shop beraten lassen, doch dort bestehen fast alle Kleidungsstücke der Herbst- und Winterkollektion aus Wolle oder Kaschmir. Zwar „fair“, aber dennoch vom Tier. Und da habe ich mir die Frage gestellt: Gibt es überhaupt einen Kompromiss? Kann man gleichzeitig eine treue Veganerin und Fair Fashion Bloggerin sein? Und wenn nicht: Ist es okay, als Veganerin einen Wollmantel zu kaufen, der fair produziert wurde? Was ist die nachhaltigste Lösung?

Mit dieser Fragestellung habe ich mich an ein paar meiner Blogger-Kolleginnen gewandt. Und sie haben mir folgendermaßen geantwortet:

Barbara vom Blog Gretchensfragen:

„Ich muss ganz ehrlich zugeben, dass ich auf diese Frage selbst noch keine wirklich gute Antwort gefunden habe. In meinem Kasten hängen Wollschal, Wollmantel und eine kleine Sammlung an Wollpullis. Alles fair, aber eben aus der Zeit, bevor ich vegan wurde. Vor der Entscheidung, mir neue Wollsachen zu kaufen, bin ich seither noch nicht wirklich gestanden, aber meine Stücke, die ich schon besitze, würde ich nicht missen wollen. Hier wäre noch ein Zusatz, je nachdem, wie lang du es haben willst: Wenn man ganz streng ist, sollte die Antwort auf die Frage, ob Veganerinnen und Veganer Wolle kaufen können, eigentlich eine ganz einfache sein: Nein, denn Wolle ist ein Produkt tierischen Ursprungs. Auch wenn das Tier nicht dabei stirbt, geschoren zu werden, sind trotzdem Haltung und ‚Ausnutzen’ des Tieres nötig. Wie beispielsweise auch bei Milchprodukten, bei denen wir uns ja auch alle einig sind. Warum ich mir trotzdem so schwer mit der Antwort tue? Weil Wolle ein wirklich schönes, nützliches Produkt ist und es mir schwerfällt, darauf zu verzichten.“

Leonie vom Blog Glowing:

„Es gibt die unterschiedlichsten Gründe, vegan zu leben – gesundheitliche, ökologische, ethische, … die Liste lässt sich lange fortsetzen. Grundsätzlich verstehe ich, wenn man nur in punkto Ernährung vegan lebt und weiterhin tierische Produkte wie Wolle und Leder trägt. Der Umstieg scheint für viele anfangs zu schwer sein, deshalb ist eine rein pflanzliche Ernährung bereits ein toller Schritt. Der komplette Verzicht auf Wolle und Co. ist aber nur die logische Konsequenz. Nutztierhaltung schadet der Umwelt mehr als viele denken. Auch das Wohl der Tiere sollte hier im Mittelpunkt stehen: Wollen wir wirklich etwas direkt auf der Haut tragen, das einem anderen Lebewesen Schaden zugefügt haben könnte? Meist wissen wir nicht ganz genau, unter welchen Bedingungen die Wolle für unseren Lieblingspulli entstanden ist. Wieso also nicht einfach auf einen tolles und nachhaltig produziertes Produkt aus Baumwolle zurückgreifen? Ich lebe seit Anfang 2016 vegan und habe seitdem keine Wolle mehr gekauft. Meine alten Pullover trage ich aber noch auf oder habe sie verkauft – es wäre die pure Verschwendung, sie nun zu missachten.“

Maddie vom Blog dariadaria:

„Also für mich persönlich steht biologische Abbaubarkeit an erster Stelle! Ich habe die ersten 9 Monate meines „vegan-seins“ gar nichts aus Wolle gekauft und dann festgestellt, dass Synthetik made in China einfach nicht das Wahre ist. Ich möchte sicher gehen, dass von meiner Kleidung kein Mikroplastik in den Wasserkreislauf und letztendlich zu den Meerestieren gelangt. Ich würde daher Wolle immer bevorzugen, aber es kommt natürlich darauf an, woher es kommt. Kaschmir kaufe ich zum Beispiel selten, weil es in der Kultivierung dieses Stoffes viele Probleme gibt. Allerdings kaufe ich generell nur ganz wenig, nur wenn ich wirklich etwas brauche. Und Second Hand ist da eigentlich immer noch die beste Lösung!“

Verdi vom Blog Jäckle und Hösle:

„Ich ernähre mich seit Anfang 2016 vegan und versuche auch in allen anderen Lebensbereichen möglichst tierfreundlich zu sein, das schließt natürlich auch Kleidung ein. Grundsätzlich finde ich, dass jeder es so machen sollte, wie er kann und möchte, denn 40% sind immer besser als 0% und unsere Welt ist nunmal nicht schwarz oder weiß, es gibt auch tausende Grauabstufungen. Ich mache es für mich so: Wenn ich etwas Neues kaufe, achte ich darauf, dass es fair produziert und vegan ist. Die nicht-veganen Kleidungsstücke, die ich noch besitze, trage ich weiterhin, weil ich es unsinnig finde sie zu ersetzen, da das nur wieder neuen Müll produzieren würde. Und es gibt eine Ausnahme für mich: Wenn ich ein Vintagekleidungsstück kaufe, ist es für mich okay, wenn es nicht vegan ist. Ich habe für mich entschieden, dass Vintage die nachhaltigste Form ist, Kleidung zu kaufen und würde daher z.B. einen Vintage-Wollmantel kaufen. Das kann man kontrovers diskutieren, ich finde aber: Neue Kleidung produziert immer wieder neuen Müll, was letztlich der Umwelt, uns und natürlich auch Tieren schadet. Vintagekleidung besteht häufig schon seit 20 Jahren und bekommt durch mich dann noch einen weiteren Lebenszyklus – das ist für mich Slow Fashion wie sie im Buche steht. Vegane Vintagekleidung wäre natürlich das Non-Plus-Ultra, die existiert nur leider fast überhaupt nicht.“

Mia vom Blog Heylilahey:

„Wenn man sich sehr streng an Regeln hält, trägt man als Veganer kein Leder, keine Wolle, keine Seide, etc. Punkt. Doch ganz so einfach würde ich diese Diskussion nicht beenden. Denn oftmals besteht die Alternative im Winter darin, Kleidung aus synthetischen, nicht-nachhaltigen Materialien zu kaufen. Gleichzeitig heißt vegan nicht automatisch ethisch korrekt, also Fair Trade und umweltschonend. All diese Werte zu vereinen, vegan, fair und nachhaltig, ist zwar nicht einfach, aber möglich! Brands wie Jan’n June setzen für ihre Winterkollektion z.B. auf Pullis und Mäntel aus Bio-Baumwolle und recyceltem Polyester-Garn (übrigens aus alten Fischernetzen oder anderem Plastikmüll aus dem Meer). Weitere tolle und nachhaltige Materialien sind unter anderem Lyocell (auch als Tencel bekannt), Modal, Hanf und Leinen. Für mich persönlich ist jedoch die nachhaltigste Art und Weise zu shoppen, Kleidung aus zweiter Hand zu kaufen. Für manche mag der Übergang zum komplett veganen Lebensstil dann auch einfacher fallen, wenn z.B. zunächst auf hoch-qualitative Secondhand-Wollmäntel und -Pullover zurückgegriffen wird. Dies ist zwar dann nicht vegan, jedoch meiner Meinung nach ein wichtiger erster Schritt zum bewussten und nachhaltigen Konsum.“

Justine vom Blog justinekeptcalmandwentvegan:

„Ja, es ist auf jeden Fall möglich, sich auch während der kalten Jahreszeit fair und vegan zu kleiden! Es ist sogar einfacher, als man denken würde, vor allem, wenn man die richtigen Labels kennt. Doch spulen wir mal ein Jahr zurück, denn da stand mein erster Veganer Fair Fashion Winter vor der Türe und ich war mehr oder weniger verzweifelt haha. Doch nach einigen Stunden Online-Recherche hatte ich tolle Brands auf dem Schirm, die mich durch den Winter bringen: Bei Quagga und Hoodlamb gibt’s wunderbare, dicke Winterjacken und Hoodlamb hat diesen Herbst/Winter sogar erstmals Handschuhe, dicke Strickschals und Beanies im Sortiment. Natürlich alles vegan, fair und nachhaltig produziert, denn Hoodlamb arbeitet viel mit Hanf, was ein sehr umweltschonender und zugleich robuster Stoff ist. Klar wäre es manchmal einfacher, ein Auge zuzudrücken, wenn ein Pulli aus Baumwolle und 3% Alpakawolle besteht, aber ich denke mir, wenn schon vegan, dann richtig! Ich habe dieses Jahr einen wunderbaren Pulli bei Wunderwerk gefunden, außerdem noch einen großartigen Strickcardigan bei Armedangels, beide zu 100% aus Baumwolle. Sogar ein Wollmantel ganz ohne Wolle ist bei mir eingezogen. Er fühlt sich zwar so wollig an, wie es nur geht, besteht aber zum Großteil aus recyceltem Material und ist zu 100% frei von Tierleid.“

Amina vom Blog Stellamina:

„Ich persönlich habe mich entschlossen, keine tierischen Produkte mehr zu kaufen – Ausnahme – sehr vereinzelt in einem Second Hand Laden. Gerade im Winter laden natürlich die Wolldecken, Wollpulver & Co zum Kuscheln ein, es gibt aber viele schöne Alternativen mit denen ich mich wohler auf der Haut fühle. Auch Fake Fell würde ich nicht mehr kaufen, da es aus Kunstfasern besteht, Sachen die ich von früher habe trage ich aber weiterhin auf, merke aber mich zunehmend unwohler damit zu fühlen. In Kurz: Wer sich für einen veganen Lebensstil entscheidet, entscheidet sich damit auch gegen jegliche tierische Produkte in der Kleidung – Wolle, Kaschmir, Seide und Leder mit eingeschlossen. Jeder soll aber für sich wissen, womit er sich wohl fühlt.“

Hier eine Auswahl an Fair Fashion Kleidungsstücken für den Winter (nicht vegan!)

 

Hier eine Auswahl an Fair Fashion Kleidungsstücken für den Winter (vegan!)

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24 Comments

  • Reply Julia 2. Oktober 2016 at 10:40

    Ich bin zwar keine Vegetarierin, achte aber mittlerweile immer mehr darauf, weniger Fleisch zu essen, regional zu kaufen und mich bewusster zu ernähren. Auch bei der Kosmetik habe ich schon oft Berichte über tierversuchsfreies, veganes Make-Up oder Mascara gefunden und werde mich in die Richtung ein wenig mehr informieren.

    Be Kleidung wusste ich immer nie genau, welche Shops wirklich gut sind und vor allem wo die Mode noch gut aussieht. Oft habe ich vegane Klamottenläden gesehen, die keine ansprechenden Kleider hatten… was wirklich sehr schade ist. Deshalb finde ich deinen Post sehr informativ! Ich werde mich durch die einzelnen Links mal durchklicken! :)

    Liebe Grüße, Julia
    Light it up

  • Reply Lea 2. Oktober 2016 at 11:54

    oh :) ich habe mich sehr über den schönen Beitrag gefreut. Ich beschäftige mich jetzt auch seit kurzer Zeit damit, darauf zu achten was genau ich kaufe, wo es her kommt und wie es produziert wurde. Ich denke das solche Beiträge super sind einfach andere Möglichkeiten zu zeigen. Und wenn es auch erstmal nur ein Pullover diesen Winter ist bei dem man auf Produktion und Nachhaltigkeit achtet ist es ein super Schritt :)

  • Reply S.Mirli 2. Oktober 2016 at 12:42

    Liebe Anna, ich bewundere wirklich wie sehr du dich mit dem Thema Tierschutz und Nachhaltigkeit beschäftigst und auseinandersetzt. Ich muss zugeben, ich habe das bisher viel zu wenig gemacht. Lebe zwar schon mein halbes Leben strikt vegetarisch und kann für mich selber eine vegane Lebensweise nicht wirklich in Betracht ziehen, allerdings finde ich macht es schon Sinn, wenn man auch so versucht zumindest zeitweise vegane Tage oder Wochen einzuführen, ich denke, dass jeder Verzicht hilft, je mehr das machen. Und ein paar Tage kann wohl jeder einmal auf tierische Produkte verzichten. Nicht zuletzt DANKE DIR habe ich angefangen mir auch immer öfter Gedanken über Nachhaltigkeit und diese Themen zu machen. Ich finde du bist ein tolles Vorbild speziell für deine jungen Leser und Seher, naja und für alle anderen natürlich genauso. Mach immer weiter so und lass dich nicht beirren, du bist großaritg in dem was du tust und motivierst anderen, wie mich, sich mit all diesen Themen einmal genauer zu beschäftigen. Und der Ansatz von DariaDaria gefällt mir persönlich am besten, ich denke mit Second Hand trifft man einen guten Kompromiss. Alles Liebe und allerliebste Grüße, x S.Mirli (http://www.mirlime.com)

    • Reply Gabriella 4. Oktober 2016 at 19:41

      Hallo, ich kenne dich nicht und kenne natürlich nicht die genauen Gründe warum du nicht vegan lebst. Dein Post klingt aber so, als wären die veganen Tage von denen du schreibst fast ausschließlich ein Verzicht. Mir hat es bei der Umstellung sehr geholfen, als ich viele vegane Rezepte gefunden/gesucht hab und mir klar wurde dass die vegane Ernährungsweise kein Verzicht ist, sondern vielseitig, kreativ und auch lecker und einfach sein kann(wenn mans richtig macht). Weil selbst wenn man nicht vegan wird, die Tage an denen man vegan isst sollten keine Qual oä darstellen, sondern viel mehr eine Bereicherung (die es meiner Meinung nach wirklich ist :)) Dein Post war natürlich nur lieb gemeint und du hast auch Recht damit, ich wollte es nur mal anmerken :) Liebe Grüße
      Gaby

  • Reply Lena 2. Oktober 2016 at 13:10

    Ich finde das Thema Fair Fashion schon seit Jahren sehr interessant – allerdings habe ich als Studentin nicht das Geld fair produzierte Hosen, Jacken Mäntel, etc. zu kaufen. Ab nächstem Jahr kann ich etwas mehr darauf achten. Was ich zudem super schade finde ist, dass man nicht einfach so durch die Stadt gehen kann und faire Klamotten an jeder Ecke findet.

    Jeder sollte etwas dazu beitragen, dass die Welt besser wird – dies ist meine Auffassung. Du bist vegan, ein anderer verzichtet auf Fleisch und ich achte eben darauf nichts von Nestlé oder was dazu gehört zu kaufen und unterstütze ein Kind in Äthiopien.

  • Reply L♥ebe was ist 2. Oktober 2016 at 14:10

    liebe Anna,
    ich finde es richtig toll, dass du soviel über Faire und nun vor allem auch vegane Kleidung nachrecherchierst.
    ich muss gestehen ich liebe Mode und neue Kleidung, habe aber auch schon mehrfach den Versuch unternommen fair und vegan bei eben sochen Labeln zu shoppen. jedoch muss ich auch sagen, dass diese Label noch einiges nachzuholen haben was die Konfesktionsgrößen angeht. ich habe nun eine recht kleine und zierlich Figur und selbst die XS hat mir bei beinahe sämtlichen Marken nicht gepasst …
    für mich ist daher gerade das Second-Hand Shoppen eine absolute Alternative und da ich auch im Winter nicht frieren möchte, finde ich es für mich eine verträgliche, nachhaltige und faire Lösung meinen Wollmantel über Secondhand zu kaufen. das habe ich so auch schon bei anderen Teilen gemacht und werde es gerne wieder tun. was Winter-Accessoires angeht hatte ich bisher auch weder Probleme mit Größe noch Materialen, da findet sich immer etwas bei fairen und veganen Labeln :)

    mich würde aber nun interessieren, wie du nach all den Antworten der lieben Bloggerinnen für dich selber entschieden hast, deine Wintergarderobe auszustatten?

    hab ein wunderbares Wochenende liebe Anna,
    ❤ Tina
    https://liebewasist.wordpress.com/
    https://www.instagram.com/liebewasist/

  • Reply Vivi 2. Oktober 2016 at 18:11

    Super Beitrag, Anna :-)
    Ich stehe auch vor meinem ersten Fair Fashion Winter, und habe am Anfang diesen Jahres auf einen Green Lifestyle umgewechselt.
    Ich kann die Aussagen von meinen Blogkolleginnen und Power-Girls nur unterstreichen ! Ich habe einen schönen Wintermantel von Jan’n June gefunden, und ebenso Hessnatur bietet da einige Alternativen !
    Ich bin jedoch auch der Meinung, dass man gerade, wenn man diesen nachhaltigen Lebensstil lebt und verfolgt, sich über das Material hinaus und die Folgen darüber hinaus bewusst sein sollte. Also, dass es z.B. (wie die meisten Mädels schon sagten) um einiges sinnvoller ist ein Secondhand Woll-Stück zu kaufen, als ein neues Fair Fashion Element zB aus Synthetik zu investieren !
    Wie alles im Leben auch nur eine Frage der Balance :)

    Aber toller Artikel, Anna <3

    Liebe Grüße,
    Vivi <3
    vanillaholica.com

    P.S.: Ich muss gestehen, ich bin zum ersten Mal auf deinem Blog. Habe aber gesehen, dass du dich immer mehr für Fair Fashion und Nachhaltigkeit einsetzt, daher von mir gleich ein Abo mehr :-) Hihi. Schade, dass wir uns am Freitag bei Kissa nicht kennen gelernt haben – war nämlich in der Gruppe vorher !

    Wie auch immer :-) Machs gut und schönen Sonntag Abend <3

  • Reply Lena 2. Oktober 2016 at 19:37

    Sehr spannendes und komplexes Thema! Ich habe mich da bisher auch sehr überfordert gefühlt mit der Thematik und finde es daher spannend zu lesen, wie die anderen Mädels das so handhaben. Ich denke, ich werde es ähnlich wie Verdi machen. Ich versuche sowieso so wenig wie möglich neu zu holen und Second Hand ist da eine tolle Möglichkeit. Wobei ich mich da mehr und mehr unwohl mit fühle, wenn ich doch weiß, dass etwas Tierisches enthalten ist. Von daher werde ich mich auf jeden Fall mal nach Justines Tipps umschauen und vielleicht werde ich ja fündig :)

    Liebe Grüße
    Lena | http://www.healthylena.de

  • Reply Sandra Slusna 2. Oktober 2016 at 20:30

    Das hört sich alles wirklich interessant an, ich bin wie viele hier auch keine Vegetarierin, aber esse wirklich höchstens einmal in der Woche Fleisch, achte auf das, was ich einkaufe und diese Posts interessieren mich wirklich! Das kann ganz schön schwer sein, vegane und fair fashion Kleidung auch für den Winter zu finden, aber du hast eine tolle Auswahl hier zusammengefasst und man findet hier echt ein paar tolle Stücke! mir gefallen schon einige davon echt gut!
    Mit liebsten Grüßen
    Sandra von http://www.shineoffashion.com
    https://www.instagram.com/sandraslusna/

  • Reply Nathalie 2. Oktober 2016 at 21:25

    Supertoller Post und vor allem sehr informativ! :)

    Viele liebe Grüße, Nathalie ♥
    http://passionineverything.blogspot.co.at

  • Reply Eva 2. Oktober 2016 at 23:20

    Super interessanter Post und mal eine ganz andere Art von Post, btw großes Kompliment an dich, sowohl deine Videos als auch deine Blogposts sind qualitativ hochwertig und originell und das wirklich immer! Ich persönlich lebe weder vegan, noch ernähre ich mich vegan, auch mit Fair Fashion habe ich mich zugegebenermaßen noch nicht so auseinander gesetzt. Ich strebe es schon länger an, nur noch die Teile zu kaufen, von denen ich weiß, dass ich sie in 2 Jahren immer noch tragen werde, jedoch denke ich, dass das etwas ist, was vor einem Jahr noch nicht möglich gewesen wäre. Einfach weil ich nicht glaube, dass ich vom Alter her wirklich sicher gewesen wäre, ob das ein Trend-Teil für mich ist, oder eine langfristige Investition.
    Ein Problem was ich außerdem habe, ist, dass ich keine Wolle tragen kann, kleine Wollanteile sind ok, manchmal, aber meistens kratzt mich Wolle so sehr, dass ich es nicht tragen kann. Auch bei den Socken die meine Mami mir immer fleißig strickt kann ich nur die tragen, welche entweder komplett ohne Wolle und somit eigentlich 100% künstlichen Ursprungs ist, oder welche die Seidenanteile enthält. Da mag manch einer sagen, das wäre Gewöhnungssache aber für mich ist das einfach nichts, wenn ich den ganzen Tag rumlaufe und alles juckt und kratzt, kann ich mein Leben schließlich auch nicht genießen.
    Ich werde mich aber auf jeden Fall mal durch deine Fairen und teils veganen Shops klicken, weil ich auch gerne bereit bin meinen Schrank mit hochwertigen, etwas teureren Basics auszustatten. PLUS es hat den Vorteil, dass es nicht jeder zweite auch trägt, wie bei Zara und Co, auch wenn ich dort gerne einkaufe, kann ich das ja zumindest versuchen zu reduzieren. Irgendwo muss man ja anfangen! :)
    Liebe Grüße und weiter so!
    Eva

    http://www.eva-jasmin.de

  • Reply Sylvia 3. Oktober 2016 at 9:26

    Super Post! Da steckt echt richtig viel Arbeit dahinter mit den ganzen Interviews von den anderen Bloggern. Ich bin zwar weder vegan noch fair Fashion, finde das Thema aber sehr spannend und kann nicht ausschliessen das ich mich damit auch mal vermehrt beschäftige. Im Moment suche ich hauptsächlich nach Teilen die ich wirklich brauche und dann lange trage, deswegen schaue ich auch immer in solchen Shops mit. Teilweise habe ich Kleider im Schrank die 4-5 Jahre alt sind (die Pyjamas sogar 10 Jahre, haha) :)

    Liebe Grüsse
    Sylvia
    http://www.mirrorarts.at/

  • Reply Lisa 3. Oktober 2016 at 19:29

    Oh wow das ist eine wirklich super tolle Auswahl. Einfach klasse.
    Wünsche dir einen tollen Wochenstart.
    Liebe Grüße Lisa <3
    http://hellobeautifulstyle.blogspot.de/

  • Reply Nina Dearing 4. Oktober 2016 at 20:54

    Hi Anna, super Blogpost! Wirlich sehr hilfreich und toll gestaltet. Eine Frage noch: ist der Pullover von Asos mit dem recyceltem Garn sicher fair? Wenn ja, wo sieht man das? Und kennst du noch mehr Marken auf Asos die fair produzieren? Danke schonmal!

  • Reply Angie 8. Oktober 2016 at 23:40

    So ein interessanter Beitrag, liebe Anna!
    Ich versuche ja auch, mich ein bisschen mehr mit fair fashion und Nachhaltigkeit generell auseinander zu setzen – und die verschiedenen Sichtweisen der Blogger Mädels da oben zu lesen, find ich gerade mega spannend (gutes Samstags-Abend Programm! :D )
    Bis jetzt hab ich überhaupt keine Lust auf Einkaufen gehabt und ich hab auch glaub ich seit etwa 5-6 Wochen gar nichts Neues mehr gekauft (für mich ist das echt lange…). Wenn ich dann aber deine Fair Fashion Liste da oben sehe, bekomme ich direkt wieder Lust darauf! :) Mit so einem kuscheligen Acne Schal liebäuge ich ja schon sooo lange, leider ist der einfach so teuer.
    Genug geschrieben jetzt – dein Beitrag ist auf jeden Fall super spannend, so spannend, dass ich den morgen glaub ich in meinen „Meine Lieblinge“- Wochenreview Beitrag einbaue! :)

    Alles Liebe,
    Angie
    hellopippa.com

  • Reply Meine Lieblinge - Woche 40 - hellopippa 9. Oktober 2016 at 16:00

    […] Kummer beschäftigt, und dabei einen Haufen anderer veganer Blogger um deren Meinung gefragt. Ein super spannender Beitrag, der auch mich zum Nachdenken gebracht […]

  • Reply Sophie 26. Oktober 2016 at 7:08

    Toll, dass du vegan bist und fair Faishon trägst. Aber es ist für „normal“ verdienende Leute fast nicht leistbar sich so teures Gewand zu kaufen. Bei mir löst das Frustration aus.

  • Reply Von schwierigen Fragen 27. Oktober 2016 at 18:37

    […] Veganerin mit Wolle umgehen möchte, habe ich für mich immer noch nicht so richtig beantwortet. Anna Laura Kummer hat da vor Kurzem erst einige Meinungen dazu gesammelt und seither hat mich das Thema wieder […]

  • Reply Anna 28. Oktober 2016 at 9:53

    Wow, toller Beitrag! Super, dass du so viele Stimmen dazu zusammen getragen hast. Klasse Idee! Ich habe letzte Woche noch genau dieses Thema mit Leonie von Glowing durchgekaut .. zu der einen richtigen Antwort sind wir nicht gekommen. Am überraschendsten fand ich Maddies Antwort – biologische Abbaubarkeit in den Vordergrund zustellen. Spannender Gedanke.

  • Reply Jenni 28. Oktober 2016 at 19:27

    Liebe Anna!

    Ein supertoller Artikel, der wirklich zum Nachdenken angeregt und viel Input gegeben hat – danke dir dafür!
    Ich gehöre ebenfalls zu den Menschen, die erst jetzt auf dich aufmerksam werden (Nachhaltigkeit und Veganismus und so), es aber große Klasse finden, dass du dich jetzt stärker mit „grünen“ Themen auseinandersetzen magst – und das gleich auch noch mit solch einer Power dahinter! Großes Lob von mir! :)

    Die zusammengetragenen Meinungen sind allesamt wirklich spannend zu lesen – für mich persönlich dominiert allerdings immer das Vegan-Kriterium. Immer. Auch bei Second Hand. Immer. Ich fühle mich anders einfach nicht mehr wohl. Wenn ich weiß, dass Tier auf meiner Haut ist, mag ich den Gedanken absolut nicht leiden und frage mich, wie ich das eigentlich so lange habe erfolgreich verdrängen können.
    Eine Ausnahme bilden alte Sachen, die ich aktuell noch auftrage und nicht einfach weggebe – obwohl ich auch ungefähr 3/4 meines Kleiderschranks kürzlich ausgemistet habe. Aber das ist eine andere Geschichte… ;)

    Liebe Grüße und mach‘ weiter so!
    Jenni

  • Reply Lesestoff: Von Soziologie, Schwarmschwimmen und Meeresverschmutzung 29. Oktober 2016 at 8:37

    […] diesem Inspirations, und Denkstoß-gebenden Beitrag von Anna von Annalaurakummer stellt sie Bloggern, die über Fair Fashion und Nachhaltigkeit […]

  • Reply sisters, jeans & messy buns 3. November 2016 at 17:46

    Vielen Dank für die zahlreichen Shoppingideen, so tolle Sachen ♡
    Liebe Grüße, Natascha von SJMB ♡

  • Reply Sara 15. November 2016 at 14:56

    Hallo Anna, du hast mal in einem Vlog erwähnt dass du eine Seite mit fair Fashion Produkten gefunden hast. Welche war das nochmal?

    LG

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