Anzeige in freundlicher Zusammenarbeit mit Faber Castell
Ich hätte nie gedacht, dass einmal “Kalligrafie” oder “schön schreiben” zu meinen Hobbys zählen wird. Meine Handschrift ist alles andere als gleichmäßig und schön. Doch als ich im Laufe des Jahres 2016 immer wieder merkte, wie viele Blogger an Kalligrafie-Workshops teilnehmen, musste ich die Sache einfach auch einmal ausprobieren. Ich habe mir einfach das Buch Nib+Ink gekauft und mir verschiedenste Stifte zugelegt. In Hamburg durfte ich dann an einem Kalligrafie-Workshop teilnehmen, wo ich wirklich unglaublich viel gelernt habe. Tja, und jetzt verbringe ich meine Abende damit, tausende Zettel vollzukritzeln. Es ist ein guter Ausgleich von meinem eher stressigen Job. Damit auch ihr euch in diesem Gebiet versuchen könnt, verlose ich heute ein tolles Stifte-Set von Faber Castell. Aber mehr dazu am Ende des Blogposts!
Regeln & Tipps
Ich bin kein Fan von Regeln. Ich finde, es sollte in kreativen Bereichen keine Regeln geben. Nichts ist richtig oder falsch – gerade die Fehler und Besonderheiten machen ein Kunstwerk so einzigartig. Genauso ist es mit Kalligrafie. Jeder hat seine eigene Art, die Buchstaben zu schreiben und zu verbinden. Die einen mögen es elegant und makellos, die anderen mögen genau das Gegenteil. Dennoch gibt es ein paar Grundregeln, die einem Einsteiger in die Welt der Kalligrafie wahrscheinlich helfen könnten. Wenn man’s mal beherrscht, kann man ja immer noch die Regeln brechen! :)
1. Finde den richtigen Stift.
Die einen schreiben am Liebsten mit Pinseln, die anderen mit Filzstiften. Es gibt so viele Stifte, mit denen man unterschiedliche Looks erzielen kann. Deswegen bin ich so ein Fan von Kalligrafie Workshops – dort kann man sich durchtesten und alles ausprobieren. Wenn du’s schon einmal probiert hast und merkst, dass Kalligrafie dir einfach nicht liegt, dann suche dir einen anderen Stift. Oft liegt’s daran. Ich hatte lange Zeit das Problem, dass mir meine Schrift in Workshops besser gefallen hat, als zuhause. Bis ich merkte, dass ich zuhause ein ganz anderes Blatt Papier verwendet habe. Mittlerweile schreibe ich am Liebsten mit ‘brush pens’. Das ist eine Art Filzstift mit einer längeren, biegsamen Spitze.
2. Slow down!
Ich ertappe mich oft dabei, viel zu schnell zu schreiben und bin dann mit dem Endergebnis nicht zufrieden. Man muss sich einfach die Zeit für jeden Buchstaben nehmen und die Linien ganz langsam und bedacht ziehen.
3. Du schreibst nicht, du zeichnest.
Wie schon in Punkt 2 angesprochen – man sollte ganz langsam schreiben. Dadurch, dass es im Endeffekt nichts mit der eigenen Handschrift zu tun hat, nenne ich es auch gern “zeichnen”. Wenn man sich dessen bewusst ist und jeden Buchstaben als kleine Zeichnung ansieht, hat man auch gleich viel mehr Spaß am Zeichnen.
4. Runter dick, rauf dünn.
Das ist so ziemlich die einzige wirkliche Regel, an die ich mich halte. Mache ich einen Strich nach unten, drücke ich fester auf und habe somit eine dicke Linie. Mache ich einen Strich nach oben, drücke ich so wenig wie möglich auf und habe somit eine dünne Linie. Ich versuche diesen Unterschied so extrem wie möglich zu machen – das ist einfach meine persönliche Art, Schriften zu zeichnen.
5. Inspiration
Anfangs kann es schwer sein, die Buchstaben mal etwas anders zu schreiben. Daher lasse ich mich gerne mal auf Pinterest oder in meinem Buch Nib+Ink inspirieren und entdecke laufend neue Arten zu schreiben.
Kalligrafie: Was ich noch nicht verstehe
Ich schaffe es, meine Schriften einzuscannen und in Illustrator in Vektoren umzuwandeln, damit ich sie posten und eventuell sogar ausdrucken kann. Aber was ich nicht verstehe – und ich hoffe da eventuell von euch eine Antwort zu bekommen: Wie schaffe ich es, dass die Farbverläufe in der Schrift beim vektorisieren nicht verloren gehen?

ADVENTSKALENDER TAG 13 – GEWINNSPIEL
Heute verlose ich ein tolles Faber Castell Stifte-Set!* Also worauf wartet ihr? Versucht euer Glück!
WO? Hier!
WAS TUN? Diesen Beitrag kommentieren!
WANN ENDET DAS GEWINNSPIEL? Morgen, 14.11.2016, 8 Uhr
WER KANN GEWINNEN? Es können bei meinen Gewinnspielen all meine Leser aus Österreich, Deutschland und der Schweiz teilnehmen und gewinnen.
–
* Für eine Person gültig. Keine Barablöse. Gewinner wird mittels Zufallsprinzip ausgelost und per E-Mail verständigt. Bekomme ich innerhalb einer Woche keine Antwort, wird ein neuer Gewinner ausgelost.
WIE FUNKTIONIERT MEIN ADVENTSKALENDER? Im November könnt ihr täglich bei mindestens einem Gewinnspiel mitmachen. Vom 1.11. bis 30.11. kommt täglich ein Blogpost, in dem ihr erfährt, wo das Gewinnspiel des Tages genau stattfinden wird (Facebook, Instagram, Blog, YouTube…). Demnach wäre es für die fleißigen Gewinnspiel-Teilnehmer unter euch wahrscheinlich von Vorteil, meinem Blog über WordPress (Beim Kommentarschreiben einfach die Möglichkeit auswählen) oder Bloglovin‘ zu folgen! :)

Schreibe einen Kommentar