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Leseliste: Buch Review Januar/Februar 2018

Leseliste: Buch Review Januar/Februar 2018

Einer meiner Vorsätze für 2018 – den ich bis jetzt sehr gut eingehalten habe – ist es, eine Leseliste zu erstellen und mehr zu lesen. Ich will in einen natürlichen Rhythmus kommen, regelmäßig lesen und mich endlich für’s Lesen begeistern können. Deutsch war eines meiner Lieblingsfächer in der Schule, obwohl ich wirklich wenig gelesen habe. Ich habe gemerkt, dass ich es liebe, Charaktere, Textpassagen und Gedichte zu analysieren und zu interpretieren. Aber diese Passion habe ich nie richtig ausgelebt. Wahrscheinlich lag das daran, dass man während der Schulzeit eher „für den Lehrer“ bzw. für die gute Note lernt, und nicht für sich selbst.

Da ich allerdings nicht studiere und momentan eher um die Welt reise und als Bloggerin arbeite, habe ich beschlossen, 2018 meinen Horizont zu erweitern und an mir zu arbeiten. Meine Passionen endlich auszuleben und zu entdecken. Das möchte ich natürlich mit euch teilen! Bald veröffentliche ich meine Leseliste für das Jahr 2018, aber jetzt gibt’s mal einen Vorgeschmack. Deswegen habe ich heute drei Reviews für euch. Diese drei Bücher habe ich seit Anfang des Jahres gelesen – oder ich sollte eher sagen: verschlungen!

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Alle sieben Wellen

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Die Fortsetzung zu Daniel Glattauer’s Bestseller Roman „Gut gegen Nordwind“ habe ich während meines Skiurlaubs gelesen. Es geht um eine E-Mail Romanze. Zwei Menschen beginnen durch Zufall, per E-Mail zu schreiben und verstehen sich, als würden sie sich schon ewig kennen. Wenn da nur nicht der Ehemann wäre… Wer den ersten Teil gelesen hat, wird „Alle sieben Wellen“ wahrscheinlich auch gelesen haben. Die Bücher sind nämlich so fesselnd, man MUSS einfach wissen, wie die Geschichte von Leo und Emmi weitergeht.

Perfekt geeignet für Romantiker und Leute, die gerne Anspruchsvolleres lesen. Daniel Glattauer baut sehr viele interessante Stilmittel ein und schafft es, jede E-Mail von Leo und Emmi wie ein poetischer Text klingen zu lassen. Sehr lesenswert!

Die Bücher von Daniel Glattauer gehören übrigens auch zu den Lieblingsbüchern meiner Mutter! Mehr dazu findet ihr in ihrem allerersten Blogpost hier!

A Dog’s Purpose

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Seit ich dieses Buch gelesen habe, habe ich das Gefühl, ich kann Tiere besser verstehen. Das Buch ist nämlich aus der Perspektive eines Hundes geschrieben. Er hat einige – komplett unterschiedliche – Leben. Mal ist er Streuner, dann kommt er als reinrassiger Hund bei einem Züchter auf die Welt, dann wird er in einem weiteren Leben von einer liebenden Familie aufgenommen. Es hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, darauf zu achten, wo man seine Tiere “kauft”. Es ist super lustig geschrieben und oft musste ich beim Gedanken an meinen süßen kleinen Hugo-Bär (mein Hund – ein Italienischer Wasserhund) schmunzeln.

Ich kann das Buch jedem Tierliebhaber ans Herz legen, muss aber dazusagen, dass ich den Anfang recht langweilig finde. Aber gegen Ende wird es immer besser und eines sei gesagt: Wenn ihr die letzten Seiten lest, werdet ihr unzählige Tränen vergießen! Also Taschentücher bereithalten!

How To Stop Time

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Ein fantastischer Roman, der sich – wie der Titel schon verrät – mit dem Thema Zeit beschäftigt. Es geht um einen 41-jährigen Geschichtslehrer, der eine ganz besondere Eigenschaft hat, von der er niemandem erzählen darf: Er altert nur sehr langsam. Er ist eigentlich über 400 Jahre alt und hat sowohl Kriege als auch Epidemien überlebt. Um unentdeckt zu bleiben, muss er alle acht Jahre seine Identität wechseln. Dass sich jemand, der nicht altert und ständig den Koffer packen und in ein anderes Land fliehen muss, nicht verlieben sollte, ist klar. Aber wie ihr euch vielleicht denken könnt, gelingt ihm das leider nicht so, wie erhofft.

Ein unglaublich fesselnder Roman, der die Begriffe Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft hinterfragt und sich sehr stark mit der Frage „Wer bin ich? Und warum lebe ich?“ beschäftigt. Ich konnte es nicht weglegen und fand so viele tolle Textpassagen, die ich mir speichern/fotografieren musste. Matt Haig’s Schreibstil ist einfach zu verstehen und gibt extrem gute Denkanstöße. Definitiv ein Buch, das ich gerne erneut lesen möchte und jedem ans Herz legen kann, der sich für Geschichte und Reisen interessiert.

2 Comments
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  1. tina glandien
    5 Monaten ago

    hallo anna-laura,
    ich bin gestern durch zufall (du warst kurz im video von lena in NY zu sehen)und nu lese ich deinen blog. da ich “ersttäterin” Blogtechnisch und bei YT bin, muss ich mich hier erstmal einfuchsen. Du fragst nach Büchern die wir empfehlen können, da fällt mir spontan “Der Geschmack von Apfelkernen” ein, das hat mir sehr gut gefallen und eine Aphorismen Sammlung von Oscar Wilde kann ich dir auch ans 💓 legen. so, das war es von mir. werd nu weiter in deinen Videos/Vlogs stöbern. Was ich bis jetzt gesehen habe gefällt mir sehr gut. Du scheinst sehr mit beiden Beinen auf dem Boden zu stehen, sprich du bist natürlich und gsd nich so eine Trulla mit Dauergrinsen und 5kg make up im Gesicht die in jedem Satz ein Produkt sooo tollll findet, ich hoffe du verstehst was ich meine. also, sei gegrüßt und bleib wie du bist. c.

    • 5 Monaten ago

      Oooh danke für’s Vorbeischauen und danke für deine Buchtipps! <3